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Die Ritter der Kokosnuss PDF Drucken E-Mail
die_ritter_der_kokosnussDie Ritter der Kokosnuss, Originaltitel Monty Python and the Holy Grail („Monty Python und der heilige Gral“), ist ein Spielfilm der britischen Comedy-Gruppe Monty Python aus dem Jahr 1974. Der Film behandelt die Sage von König Artus und der Suche nach dem heiligen Gral in satirischer Weise. Bei näherem Hinschauen geht es allerdings um Themen wie das französisch-britische Verhältnis oder das Auseinanderdriften von Medienwirklichkeit und Realität.

Handlung
König Artus zieht mit seinem treuen Diener Patsy durch Britannien, um Ritter für die Tafelrunde zu finden. Als ersten trifft er Bedevere, den er wegen dessen „Klugheit“ (er weiß, wie man „Hexen“ erkennen kann) als Ritter aufnimmt. Darauf folgen noch Sir Lancelot, Sir Galahad und Sir Robin (und der „Herr, der in diesem Film nicht erscheint“).

Eines Tages erhalten sie einen Auftrag von Gott, den heiligen Gral zu suchen. Also wird beschlossen, dass sich die Ritter und der König trennen und einzeln den Gral suchen sollen. Natürlich läuft dies nicht völlig problemlos ab, und so bekommen es die Ritter etwa mit einem Killer-Kaninchen, französischen Rittern, einem Brückenwächter und der modernen Polizei zu tun. Als schließlich mit einem Sturmangriff auf eine Burg der Gral erobert werden soll, verhaftet die Polizei die anwesenden Ritter der Tafelrunde.

Hintergrund
Die Ritter der Kokosnuss lässt noch die Grundzüge im Werk von Monty Python erkennen: skurrile, groteske, irreale Sketche. Im Vergleich zu dem späteren „Das Leben des Brian“ (1979) besteht Die Ritter der Kokosnuss noch weitgehend aus einzelnen, unabhängigen Sketchen, die lose über die Rahmenhandlung verknüpft sind, zum Beispiel die Szene der Rettung des Sir Galahad des Reinen durch Lanzelot oder der Kampf Artus' mit dem schwarzen Ritter. Ebenso spielen die aus Flying Circus bekannten mehr oder weniger dadaistischen Zeichentrickeinlagen hier noch eine große Rolle.

So bietet der Film auch kein Ende der anscheinend nebensächlichen Filmhandlung, sondern bricht einfach mit dem letzten Sketch unter Auflösung der filmischen Realität (Kameramann und Polizei etc. treten ins mittelalterliche Bild) ab.

Als Monty Python den Film 1974 drehten, hatten sie nur ein kleines Budget, so dass sie sich keine Pferde leisten konnten. So entschlossen sie sich, die Pferde durch Kokosnüsse zu ersetzen und somit zumindest die Geräusche der Pferde zu imitieren; so entstand auch der deutsche Titel. Zu den Sponsoren des Films zählten auch zahlreiche Rockbands (darunter Led Zeppelin und Pink Floyd).